{"id":10,"date":"2014-07-29T18:36:35","date_gmt":"2014-07-29T16:36:35","guid":{"rendered":"http:\/\/mkwordpress.bertels-online.com\/?page_id=10"},"modified":"2014-11-02T15:42:26","modified_gmt":"2014-11-02T13:42:26","slug":"leitbild","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.maria-koenigin.de\/?page_id=10","title":{"rendered":"Leitbild"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pr\u00e4ambel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 13.09.2010 hat Erzbischof Hans-Josef Becker das Leitbild der Katholischen Schulen in Tr\u00e4gerschaft des Erzbistums Paderborn in Kraft gesetzt. Dieses Leitbild soll den Katholischen Schulen in Tr\u00e4gerschaft des Erzbistums Paderborn und den weiteren katholischen Schulen in freier Tr\u00e4gerschaft im Erzbistum eine gemeinsame Orientierung und Ausrichtung geben. Das Gymnasium Maria K\u00f6nigin als vom Erzbistum Paderborn anerkannte katholische Schule in freier Tr\u00e4gerschaft \u00fcbernimmt dieses Leitbild in W\u00fcrdigung der Tradition (Ordenstradition) dieser Schule.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Leitbild geht davon aus, dass das \u201eKatholische\u201c das gemeinsame Proprium aller katholischen Schulen ist; dies ist das unterscheidende Merkmal zu anderen Schulen. Unter dieser Voraussetzung werden Kriterien entwickelt, die leitend sein sollen f\u00fcr das konkrete Schulprogramm sowie die immer neue Ver-gewisserung im Schulleben. Das Leitbild erhebt nicht den Anspruch, den Begriff \u201ekatholisch\u201c umfassend und letztg\u00fcltig auszulegen. Das, was man unter einer \u201eguten Schule\u201c versteht, vor allem die Erteilung von Unterricht auf der H\u00f6he der jeweiligen fachlichen und fachdidaktischen Standards, soll hier nicht eigens erw\u00e4hnt werden.<br \/>\nIm Hinblick auf andere christliche Pr\u00e4gungen versteht sich der Begriff \u201ekatholisch\u201c in diesem Leitbild nicht als Abgrenzung, sondern als Pr\u00e4zisierung und Profilierung.<br \/>\nGrundlage ist das Konzilsdokument \u201eGravissimum educationis\u201c sowie die Schreiben der \u201eKongregation f\u00fcr das Katholische Bildungswesen\u201c und das Schreiben der Deutschen Bisch\u00f6fe \u201eQualit\u00e4tskriterien f\u00fcr Katholische Schulen \u2013 Ein Orientierungsrahmen\u201c (31. Mai 2009).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Authentische christliche Spiritualit\u00e4t:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Menschen auf der Suche nach Gott<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Katholisch sein bedeutet, als Einzelner und in der Gemeinschaft der Kirche auf der Suche zu sein nach Gott und ihn als den Gesuchten und Ersehnten gleichzeitig in unserer Mitte anwesend zu feiern. Es be-deutet, ihm im Gottesdienst der Kirche und im n\u00e4chsten Menschen zu begegnen. In einer katholischen Schule machen sich Sch\u00fcler, Lehrer und auch Eltern gemeinsam auf den Weg, um ihre Verbindung mit Gott und seinem Evangelium zu festigen und zu vertiefen. Aus dieser Verbindung heraus wollen wir die Welt im Geist der Frohen Botschaft neu gestalten. Dabei sind sich alle gegenseitig Vorbild und Ansporn. Alle sind Suchende und gleichzeitig solche, die Einsichten und eine Lebenspraxis gefunden haben. Diese Ausrichtung ist nicht \u201ezus\u00e4tzlich\u201c, sondern geh\u00f6rt zum Kern dessen, was katholische Schule bedeutet: Schulgemeinde bildet nicht nur eine Lehr- und Lerngemeinschaft, nicht nur eine Erziehungsgemeinschaft, sondern in ihr sind Menschen gemeinsam auf der Suche nach einer immer lebendigeren Beziehung zum Gott der Bibel, der uns in Jesus Christus ein lebendiges Gegen\u00fcber geworden ist.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die Schulseelsorge hat einen besonderen Stellenwert im Schulleben. Nach M\u00f6glichkeit stellt der Gym-nasium Maria K\u00f6nigin e.V. der Schule einen Priester oder pastoralen Mitarbeiter f\u00fcr Unterricht und Schulseelsorge zur Verf\u00fcgung. In jedem Fall gibt es in der Schule einen Beauftragten f\u00fcr die Schulseel-sorge. Dieser wirkt an allen wesentlichen Fragen der Schulentwicklung mit.<\/li>\n<li>Lehrer erm\u00f6glichen durch einen klaren Standpunkt Orientierung und Beheimatung im Glauben. \u00c4u\u00dfer-lich sichtbar wird dies durch die Teilnahme am Schulgebet zum Tagesbeginn sowie an den Gottes-diensten der Klasse und der ganzen Schulgemeinde.<\/li>\n<li>Die regelm\u00e4\u00dfig gefeierte Eucharistie, vor allem an den wichtigen \u201eKnotenpunkten\u201c des Schullebens (Aufnahme, Entlassung, Patronatsfest, Schulfest \u2026), ist aus diesem sakramentalen Verst\u00e4ndnis heraus unverzichtbar und das Zentrum des Schullebens.<\/li>\n<li>Die Gottesdienste sind aus diesem Verst\u00e4ndnis heraus \u201eleibhaftig\u201c, im tiefsten Sinn \u201esakramental\u201c. In der Schule werden Rituale und Gottesdienstformen entwickelt, die den verschiedenen Anl\u00e4ssen im Schulleben zeichenhaft Ausdruck verleihen und so allen Sch\u00fclern die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnen, was es zu feiern oder auch zu betrauern gilt, mit dem Glauben in Verbindung zu bringen und neue Deutungsm\u00f6g-lichkeiten aus dem Evangelium zu erhalten.<\/li>\n<li>Die Schulgottesdienste haben f\u00fcr alle Stufen sowie f\u00fcr die Schulgemeinschaft einen festen Platz im Stundenplan.<\/li>\n<li>Der Schultag beginnt mit einem Gebet in den einzelnen Klassen und Kursen. Bei besonderen Anl\u00e4ssen, die alle bewegen oder betreffen, gibt es die M\u00f6glichkeit zu einem Gebet der ganzen Schulgemeinde in der Kirche, zum Beispiel in einer Pause.<\/li>\n<li>F\u00fcr Sch\u00fcler und nach M\u00f6glichkeit auch f\u00fcr Eltern und Lehrer gibt es regelm\u00e4\u00dfige Angebote zu religi\u00f6-ser Orientierung und Besinnung (Besinnungstage, Kollegiumstage, \u2026).<\/li>\n<li>Das Kirchenjahr bildet sich sichtbar im Schulleben ab (Gestaltung der Klassen, des Schulgeb\u00e4udes, der Gottesdienste).<\/li>\n<li>Kirchliche Berufungspastoral hat in der Schule einen festen Stellenwert (z.B. bei Angeboten zur Be-rufswahl oder entsprechenden Praktika). Angebote und Anliegen der Berufungspastoral werden von den Lehrern weitergegeben, so dass in der Schule eine Offenheit entsteht, in der Sch\u00fcler sich f\u00fcr einen kirchlichen Beruf entscheiden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>In der Schule gibt es eigene R\u00e4ume f\u00fcr Gottesdienst, Gebet und Meditation (Klosterkirche, Meditati-onsraum). Von der Schule aus unmittelbar zug\u00e4nglich erreicht man die gro\u00dfe, k\u00fcnstlerisch ansprechend gestaltete Klosterkirche, in welcher auch die Gottesdienste stattfinden.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Die W\u00fcrde des Menschen:<\/strong><br \/>\nVerwurzelt in seiner Gottebenbildlichkeit<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Katholisch sein hei\u00dft, dass der einzelne Mensch als Ebenbild Gottes in Ehrfurcht und Zuneigung zu ach-ten und zu f\u00f6rdern ist.<br \/>\nDas bedeutet: Unsere Schule ist ein Ort, an dem sich alle mit Achtung und Respekt begegnen. Dies ge-schieht in dem Bewusstsein, dass Freiheit und W\u00fcrde des Einzelnen unabh\u00e4ngig von Alter, Beruf und gesellschaftlicher Stellung ein von Gott selbst gesch\u00fctztes und uns anvertrautes Gut sind. Katholische Schulen sind entstanden aus dem Auftrag der Kirche, besonders den Armen und Schwachen in der Ge-sellschaft Bildung und Teilhabe zu erm\u00f6glichen. Aufgrund unseres Menschenbildes sind wir diesem Auf-trag dauerhaft verpflichtet.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Jeder Sch\u00fcler hat St\u00e4rken und Schw\u00e4chen. Daher ist jeder Einzelne mit seinen Begabungen und seinen Defiziten aufmerksam zu f\u00f6rdern. Schw\u00e4chere Sch\u00fcler und Sch\u00fcler mit Behinderungen erfahren be-sondere Aufmerksamkeit und F\u00f6rderung und &#8211; wenn sie die Anforderungen nicht erf\u00fcllen k\u00f6nnen &#8211; be-gleitende Unterst\u00fctzung.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Begabte Sch\u00fcler erfahren ebensolche Aufmerksamkeit und F\u00f6rderung (besondere Kurse und Arbeits-gemeinschaften, Erm\u00f6glichung von Auslandsaufenthalten, Kontakt zu Universit\u00e4ten und Instituten, Zusammenarbeit mit Kunst- und Kulturschaffenden, Teilnahme an Veranstaltungen kirchlicher Akade-mien \u2026)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Katholische Schule ist entstanden aus dem Auftrag heraus, vor allem den Armen die M\u00f6glichkeit von Bildung und Arbeit zu erm\u00f6glichen. Bildungsgerechtigkeit ist ein st\u00e4ndig begleitendes Thema im all-t\u00e4glichen Schulleben (Aufnahmekriterien, Leistungen des F\u00f6rdervereins f\u00fcr bed\u00fcrftige Sch\u00fcler, Silen-tium und Nachhilfe, F\u00f6rderunterricht \u2026).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die finanziellen Beitr\u00e4ge der Eltern zu Klassen- oder Kursfahrten,<br \/>\nzu Exkursionen oder religi\u00f6sen Angeboten sind so gestaltet, dass alle teilnehmen k\u00f6nnen. \u00dcber Hilfen f\u00fcr finanziell schw\u00e4chere Sch\u00fcler ist zu informieren (Wahrung der Anonymit\u00e4t).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">In allen F\u00e4chern, die sich mit Gesellschaft, Wirtschaft und Politik befassen, geh\u00f6rt die Sicht auf die Verlierer und die Benachteiligten immer mit dazu. Die Grunds\u00e4tze der katholischen Soziallehre sind selbstverst\u00e4ndlicher Bestandteil.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Katholisch:<\/strong><br \/>\nallgemein, umfassend<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Katholisch hei\u00dft zun\u00e4chst: allumfassend, allgemein. Das hei\u00dft, dass wir uns in dem Ma\u00dfe, in dem wir uns mit der Kirche am Ort (Erzbistum, Dekanat, Pastoralverbund, Pfarrei) verbunden wissen, auch mit der weltweiten Kirche verbunden f\u00fchlen. Die Kirche am Ort bildet das \u201eR\u00fcckgrat\u201c f\u00fcr konkrete kirchliche Arbeit, Gebet und Feste. Im Sinne des pastoralen Konzeptes des Bistums wird die Schule auf der Ebene Pastoralverbund bzw. Pfarrei als ein \u201epastoraler Ort\u201c verstanden. Der Gymnasium Maria K\u00f6nigin e.V. ist als \u201eTr\u00e4ger\u201c der Schule eine f\u00f6rdernde und fordernde Bezugsgr\u00f6\u00dfe. Der Horizont \u201eWeltkirche\u201c bildet f\u00fcr uns eine st\u00e4ndige Aufforderung, unser oft enges Denken zu \u00fcberwinden und unsere Schule zu einem Ort der Vorbereitung f\u00fcr die \u00dcbernahme von Verantwortung in einer Welt zu machen, in der Grenzen eine immer kleinere Rolle spielen.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Besch\u00e4ftigung mit anderen Kulturen, mit fremden Sprachen hat auch das Ziel, andere Lebenswei-sen von innen her als Bereicherung zu verstehen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Gastfreundschaft und Sch\u00fcleraustausch mit anderen katholischen Schulen im Ausland geh\u00f6ren zum Schulleben dazu.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Schule pflegt einen Austausch mit der Kirche vor Ort. Ehrenamtliches Engagement (Jugendarbeit, B\u00fcchereiarbeit) wird in das Schulleben fest eingebunden. Absprachen (z.B. bei der Firmkatechese) fin-den nach M\u00f6glichkeit statt. Die Schule beteiligt sich nach ihren M\u00f6glichkeiten am Leben der Gemein-den (stellt R\u00e4ume zur Verf\u00fcgung, nimmt an Festen teil, f\u00f6rdert Sch\u00fcler, die sich in Gemeinden engagie-ren \u2026).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Kirchliche Traditionen, pastorale Entwicklungen und Entscheidungen finden ihren Widerhall im Schul-leben. Ebenso leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur Pastoral des Erzbistums. Exkursionen, Wallfahrten, Ausstellungen, Feste \u2026 sowie Begegnungen mit dem Bischof und seinen Vertretern sind im Schulleben fester Bestandteil. Begegnungen und Kooperationen mit anderen katholischen Schulen sind nach M\u00f6glichkeit herbeizuf\u00fchren.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die j\u00e4hrlichen Aktionen der bisch\u00f6flichen Hilfswerke finden in Aktionen, Gottesdiensten und im Un-terricht an geeigneter Stelle einen Platz.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Sch\u00fcler kennen altersangemessen die Geschichte des Bistums und des ehemaligen Tr\u00e4gers und Schulgr\u00fcnders, des Ordens der Missionare von der Heiligen Familie (MSF).<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Im Dialog leben:<\/strong><br \/>\nKatholisch in \u00f6kumenischer Offenheit<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Katholisch sein hei\u00dft, im Dialog zu leben. Das II. Vatikanische Konzil hat dem Dialog mit der Welt, mit den Christen anderer Konfessionen, mit dem Judentum und allen Religionen gro\u00dfe Bedeutung zugewie-sen. Weil Gott selber in sich dialogisch ist (Geheimnis der Dreifaltigkeit) und in seinem Wort den Dialog mit der Welt aufgenommen hat, darum ist unser Glaube ganz wesentlich verwiesen auf Gespr\u00e4ch und Austausch. Das hei\u00dft, unsere Schulen sind profiliert katholisch in \u00f6kumenischer Offenheit.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Begegnungen mit anderen christlichen Konfessionen und mit den Religionen, die am Ort vertreten sind, haben einen festen Platz im Schulleben. Die Anliegen der \u00d6kumene zeigen sich im Schulleben und werden gef\u00f6rdert.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Sch\u00fcler wissen und \u00fcben ein, wie man sich in Gottesdiensten verh\u00e4lt und wie man anderen Konfessio-nen und Religionen respektvoll und angemessen begegnet.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Schule nimmt \u2013 im Rahmen des durch den Tr\u00e4gerverein Vorgegebenen \u2013 Sch\u00fcler anderer christli-cher Konfessionen, anderer Religionen und Sch\u00fcler ohne Konfession auf.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Im Sinne eines Dialoges \u201emit der Welt\u201c setzen sich Sch\u00fcler und Lehrer auch mit den Positionen nicht-gl\u00e4ubiger Menschen auseinander.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>5. Der Mensch:<\/strong><br \/>\nEinheit von Leib, Seele und Geist<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Katholisch sein hei\u00dft, den Menschen als eine Einheit von Leib, Seele und Geist zu sehen. Die christliche Lehre vom Menschen sieht ihn als Einheit und Ganzheit. \u201eDer Mensch hat nicht Leib und Seele, er ist Leib und er ist Seele und Geist.\u201c (Katholischer Erwachsenenkatechismus) Der Leib ist Ausdrucksform der Seele \u2013 die Seele ist nicht zu denken ohne Bezogenheit auf den Leib. Vor allem im Tun Jesu an den Men-schen wird deutlich, dass das Heil immer dem ganzen Menschen gilt. Es gibt keine Seelsorge ohne \u201eLeibsorge\u201c und umgekehrt. Nimmt man diese Grundwahrheit unseres Glaubens ernst, gelangt man zu wichtigen und sehr konkreten Konsequenzen f\u00fcr eine katholische Schule.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Schule legt einen besonderen Schwerpunkt auf eine ganzheitliche Erziehung. F\u00e4cher wie Kunst, Musik, Sport, Literatur (Theater) sind weder Rand- noch reine \u201eNebenf\u00e4cher\u201c. In all diesen Bereichen werden Sch\u00fcler gef\u00f6rdert. Diese F\u00f6rderung wird durch das Angebot freiwilliger AG\u2019s (Theater, Musik, Kunst, Sport) noch intensiviert.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Auf die Versorgung der Sch\u00fcler legt die Schule gro\u00dfen Wert. Was in den Pausen und mittags angebo-ten wird, wie die R\u00e4ume gestaltet sind, in denen Essen und Ausruhen stattfinden, welchen Stellenwert gemeinsames Essen hat (bis hin zum Tischgebet) wird gemeinsam in christlicher Verantwortung \u00fcber-legt und geplant. Den Sch\u00fclern wird der richtige Umgang mit Lebensmitteln und ihre Wertsch\u00e4tzung vermittelt.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Gesundheitserziehung sowie ein vielf\u00e4ltiges Netz von Angeboten in Krisensituationen (Krankheit, Suchtverhalten, Mobbing, psychische Krisen \u2026) sind unerl\u00e4sslich. Die Schule nutzt bestehende Ein-richtungen der Caritas und \u00e4hnlicher Tr\u00e4ger zur Beratung und Pr\u00e4vention, pflegt regelm\u00e4\u00dfige Kontakte dorthin und macht sie den Sch\u00fclern und Eltern bekannt.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Eine besondere F\u00f6rderung von Jungen und M\u00e4dchen, altersentsprechend und bei Bedarf auch in ge-trennten Gruppen oder Klassen, geh\u00f6rt zum F\u00f6rderkonzept der Schule.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der Schultr\u00e4ger f\u00f6rdert Sch\u00fcler, Lehrer und Eltern durch die Schulpastoral und Schulsozialarbeit. Gesundheit, Wohlergehen und spirituelle Entwicklung aller am Schulleben Beteiligter werden durch be-sondere Angebote unterst\u00fctzt. Der Tr\u00e4ger verweist u.a. auf die Angebote des Erzbistums.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>6. Die Welt als Sch\u00f6pfung:<\/strong><br \/>\nZur Verantwortung bereit sein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Katholisch sein hei\u00dft, die Sch\u00f6pfung grunds\u00e4tzlich positiv zu bewerten. Aus der Tradition heraus ist das Katholische bestimmt von einer umfassenden Freude am Leben und an der G\u00fcte der Welt. Mensch und Welt sind ein Geschenk Gottes und sprechen zeichenhaft von ihm. Der Mensch ist Sachwalter Gottes in dieser Welt und muss sich ihm gegen\u00fcber verantworten. Die Welt geh\u00f6rt nicht uns. Unser Auftrag ist, sie zu \u201ebewahren und zu beh\u00fcten\u201c. An unseren Schulen sollen junge Menschen, die sp\u00e4ter einmal in unter-schiedlichen Bereichen Verantwortung tragen werden, auf diese Aufgabe vorbereitet werden.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">In allen F\u00e4chern, die sich mit Mensch und Natur besch\u00e4ftigen, sind diese nicht allein Unterrichtsgegenstand. Sie sind Sch\u00f6pfung, in der die Sch\u00f6nheit und Gr\u00f6\u00dfe Gottes aufleuchten. Das bedeutet Erziehung zur Ehrfurcht vor der geschaffenen Welt.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Sch\u00fcler werden zu einem verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit allen nat\u00fcrlichen Ressourcen angehalten und erzogen. Kosten und Gr\u00f6\u00dfenordnung des Energieverbrauches der Schule werden f\u00fcr alle transparent gemacht.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Schule hat ein eigenes Konzept f\u00fcr den Umgang mit Energie und M\u00fcll. Im Rahmen dieses Konzeptes nehmen Lehrer wie Sch\u00fcler Pflichten wahr. Bei der Versorgung der Schulgemeinde sind auch \u00f6kologische Aspekte zu ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Im gesamten Bereich der Versorgung der Schulgemeinde (Cafeteria, Eine Welt Laden) sind \u00f6kologi-sche Aspekte (Herkunft der Lebensmittel, Produktionsbedingungen) mit zu ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">In der Schule gibt es regelm\u00e4\u00dfig Feste, in denen die einzelnen Gruppen, aber auch die gesamte Schul-gemeinde sich immer wieder zusammenfinden, in denen der Einzelne sich als Teil der Schulgemeinde erlebt und sich an ihr freuen kann. Dazu geh\u00f6rt auch das Feiern von besonderen Erfolgen und Leistun-gen. Darunter werden nicht nur Leistungen in einzelnen Unterrichtsf\u00e4chern verstanden. Auch besonde-re k\u00fcnstlerische Leistungen oder besonderes soziales oder kirchliches Engagement sind angemessen hervorzuheben.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Aktionen und Initiativen kirchlicher und kirchennaher Gruppen in den Verantwortungs-bereichen Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Sch\u00f6pfung haben nach M\u00f6glichkeit einen Raum im Schulleben und werden gef\u00f6rdert.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>7. Zum Guten bef\u00e4higen:<\/strong><br \/>\nZur Liebesf\u00e4higkeit f\u00fchren<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Katholisch sein hei\u00dft, dass der Mensch zum Guten f\u00e4hig ist und zum Guten ert\u00fcchtigt werden kann. Erstes Erziehungsziel ist daher, Menschen in einem umfassenden Sinn zur \u201eLiebesf\u00e4higkeit\u201c hinzuf\u00fchren. Dazu geh\u00f6rt zun\u00e4chst, ein festes Bewusstsein von der eigenen W\u00fcrde und dem eigenen Gut-Sein zu erlangen. Dazu geh\u00f6rt aber auch, den Anderen als Gabe und Aufgabe zu erkennen. Das Programm der Bergpredigt liegt im weitesten Sinn unserem erzieherischen Handeln zugrunde. Zentral ist die Verantwor-tung f\u00fcr die Hilfsbed\u00fcrftigen. Zur Liebesf\u00e4higkeit f\u00fchren bedeutet, jungen Menschen diese vorzuleben und sie dazu anzuleiten, soziale Verantwortung wahrzunehmen und eigene Talente f\u00fcr Not leidende ein-zelne Menschen sowie die Gemeinschaft einzusetzen.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Frage nach Schuld, Versagen und Vers\u00f6hnung erf\u00e4hrt besondere Aufmerksamkeit. P\u00e4dagogische Ma\u00dfnahmen sind so gestaltet, dass sie Sch\u00fcler st\u00e4rken und ermutigen. Im Sinne einer Erziehungsgemeinschaft wird die Mitverantwortung der Eltern f\u00fcr die positive Entwicklung ihrer Kinder gefordert und unterst\u00fctzt.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Eine Streitkultur und Streitschlichtung (Mediation), bei der die Sch\u00fcler beteiligt sind, sind selbstver-st\u00e4ndlich.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Schule f\u00fchrt &#8211; vorzugsweise in sozialen Projekten &#8211; die Sch\u00fcler an aktiv gelebte Solidarit\u00e4t und Mitmenschlichkeit heran.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Schule kooperiert nach M\u00f6glichkeit mit den umliegenden Grundschulen und bietet Nachhilfe, Le-separtnerschaften, Freizeitaktivit\u00e4ten o. \u00e4. an.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Christsein hei\u00dft nicht, unpolitisch zu sein. Christen mischen sich ein in Politik und Gesellschaft. Die Schule und der Unterricht legen dazu das Fundament in wissenschaftlicher Auseinandersetzung und Ein\u00fcbung politischer Verhaltensweisen in den Mitwirkungsgremien der Schule und in der Gesellschaft.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Aufgaben der Schulgemeinschaft werden von Sch\u00fclern, Lehrern und Eltern nach M\u00f6glichkeit gemein-sam bew\u00e4ltigt. Jeder Einzelne hat im Rahmen des Ganzen Pflichten zu \u00fcbernehmen und zu erf\u00fcllen, deren Einhaltung konsequent eingefordert wird. Zu diesen Pflichten geh\u00f6rt selbstverst\u00e4ndlich auch die Teilnahme an den Schulgottesdiensten.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">In der Erziehungspartnerschaft bzw. -gemeinschaft ist eine regelm\u00e4\u00dfige Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern selbstverst\u00e4ndlich und geregelt. Eltern und Sch\u00fcler werden bei allen wichtigen Themen beteiligt. Dazu geh\u00f6ren Bildungsveranstaltungen ebenso wie religi\u00f6se Impulse und regelm\u00e4\u00dfige Informationen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler besteht die Bindung an die Schulgemeinde \u00fcber den Schulabschluss hinaus. Die Schule f\u00f6rdert dies durch eine aktive Ehemaligenarbeit (Treffen, Ehemaligenverein, Einbindung in das F\u00f6rderkonzept \u2026).<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pr\u00e4ambel Am 13.09.2010 hat Erzbischof Hans-Josef Becker das Leitbild der Katholischen Schulen in Tr\u00e4gerschaft des Erzbistums Paderborn in Kraft gesetzt. Dieses Leitbild soll den Katholischen Schulen in Tr\u00e4gerschaft des Erzbistums Paderborn und den weiteren katholischen Schulen in freier Tr\u00e4gerschaft im Erzbistum eine gemeinsame Orientierung und Ausrichtung geben. 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