{"id":14328,"date":"2024-05-30T07:00:54","date_gmt":"2024-05-30T05:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/?p=14328"},"modified":"2024-05-29T00:55:37","modified_gmt":"2024-05-28T22:55:37","slug":"72-stunden-aktion-auf-der-hohen-bracht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/?p=14328","title":{"rendered":"72-Stunden Aktion auf der Hohen Bracht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14329 size-full\" src=\"http:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.5kl.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.5kl.jpg 640w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.5kl-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.5kl-624x351.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Zur 72Stunden-Aktion auf der Hohen Bracht ver\u00f6ffentlichen wir einen Bericht des Naturparks Rothaargebirge und einen Text von Lisa Fleper (Q1).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUns schickt der Himmel\u201c \u2013 unter diesem Motto haben sich rund 50 Jugendliche und ihre Betreuer im Rahmen der 72-Stunden Aktion des BDKJ vom 18. bis 21. April m\u00e4chtig ins Zeug gelegt und leisteten bei Wind und Wetter auf ihrer Projektfl\u00e4che rund um die Hohe Bracht Gro\u00dfartiges. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14330 size-full\" src=\"http:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.2kl.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.2kl.jpg 640w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.2kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.2kl-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Alle f\u00fcnf Jahre ruft der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seine Verb\u00e4nde zu dieser Sozialaktion auf. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die \u201eWelt ein St\u00fcckchen besser machen\u201c. Bereits zum zweiten Mal gab es dabei eine Kooperation aus mehreren Gruppen, n\u00e4mlich dem Pfadfinderstamm Vinzenz Pallotti Olpe, den Wullackern der GFO, der Werthmann-Werkst\u00e4tten der Caritas und des Gymnasiums Maria K\u00f6nigin. Neben den praktischen T\u00e4tigkeiten war die Zusammenarbeit der sehr unterschiedlichen Gruppen ein Ziel der Aktion. \u201eDrei Tage lang gemeinsam leben und arbeiten: Das ist Inklusion im besten Sinne,\u201c erkl\u00e4rt Mathias Goebel von den Werthmann Werkst\u00e4tten. \u201eBei der Arbeit erg\u00e4nzen sich die F\u00e4higkeiten und alle erleben, dass sie gemeinsam etwas Gro\u00dfes bewirken k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14331 size-full\" src=\"http:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.1kl.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.1kl.jpg 640w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.1kl-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.1kl-624x415.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>In diesem Jahr waren die Jugendliche mit vollem Einsatz f\u00fcr die Natur, und zwar auf der Fl\u00e4che des \u201eWald-Klima-Lernorts Hohe Bracht\u201c des Naturparks Sauerland Rothaargebirge. Auf der ehemaligen Kahlfl\u00e4che soll in den n\u00e4chsten Jahren der Wald der Zukunft entstehen und mit Nachkommen von \u00fcber 100 Generationenb\u00e4umen, die nach einem erfolgreichen Aufruf in der Bev\u00f6lkerung im letzten Jahr ermittelt wurden, bepflanzt werden. Ein Mitmach-Projekt des Naturparks, f\u00fcr das es sich jetzt schon lohnt, mit anzupacken und mit zu gestalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14332 size-full\" src=\"http:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.3kl.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"853\" srcset=\"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.3kl.jpg 640w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.3kl-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.3kl-624x832.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Und so wurden den Jugendlichen gleich mehrere Aufgaben f\u00fcr ihre 72-Stunden zugeteilt. Es wurde gepflanzt, gebaut und ger\u00e4umt und das mit ganz viel Motivation und unter widrigen Wetterbedingungen. Gepflanzt wurden \u00fcber 300 Str\u00e4ucher entlang des zuk\u00fcnftigen Waldrandes. Dieser Waldrand bietet demn\u00e4chst vielen Tieren einen Lebensraum, spendet Nahrung und Schutz, erh\u00f6ht die Artenvielfalt und sch\u00fctzt gleichzeitig den Generationenwald vor widrigen Klimaeinfl\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14333 size-full\" src=\"http:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.4kl.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.4kl.jpg 640w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.4kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.4kl-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Gebaut und aufgeh\u00e4ngt wurden Nisthilfen f\u00fcr mehrere Tierarten, u.a. f\u00fcr Haselmaus, V\u00f6gel wie Waldkauz oder Dohle, Hummel sowie Sommerquartiere f\u00fcr Flederm\u00e4use. Weiteren Schutz und Lebensraum f\u00fcr viele Tiere bietet auch die neu angelegte Totholzhecke. In dieser aus \u00c4sten und Zweigen locker geschichteten Hecke k\u00f6nnen V\u00f6gel ihre Nester anlegen und Igel, Fr\u00f6sche und Kr\u00f6ten finden darin Unterschlupf und ein Winterquartier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine besonders k\u00f6rperlich anstrengende Arbeit wurde ebenfalls gemeistert. Damit die jungen B\u00e4ume zuk\u00fcnftig in Ruhe wachsen k\u00f6nnen und nicht durch Wild verbissen werden, bedarf es eines Wildschutzzaunes. Damit der Naturpark diesen errichten kann, musste die Trasse entlang der ca. 2,5 Hektar gro\u00dfen Fl\u00e4che von B\u00e4umen, \u00c4sten und Brombeeren befreit werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14336 size-full\" src=\"http:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.7kl.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"853\" srcset=\"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.7kl.jpg 640w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.7kl-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.7kl-624x832.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>\u201eDie Motivation und das Engagement aller Beteiligten haben uns schwer beeindruckt\u201c so Kerstin Prutti und Nils Bonnermann vom Regionalmanagement des Naturparks Sauerland Rothaargebirge. \u201eDie Jugendlichen haben trotz des schlechten Wetters mit vereinten Kr\u00e4ften alle Aufgaben umgesetzt und unser Generationenwald-Projekt sehr stark \u00f6kologisch aufgewertet. Diese Aktion ist ein Zeichen f\u00fcr Gemeinschaft und f\u00fcr ein starkes Engagement der jungen Menschen. Ein herzliches Dankesch\u00f6n an alle!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Max Halbe von den Olper Pfadfindern gibt den Dank zur\u00fcck: \u201eDer Naturpark Rothaargebirge und der Kreis Olpe haben uns eine herausfordernde Aufgabe gestellt, uns mit ihrer Fachkompetenz aber auch sehr unterst\u00fctzt.\u201c Johannes Berghof von der GFO erg\u00e4nzt: \u201eWir haben hier am Wald-Klima-Lernort den Anfang gemacht f\u00fcr ein wichtiges Projekt. Unsere Jugendlichen werden in den n\u00e4chsten Jahren beobachten k\u00f6nnen, wie sich Str\u00e4ucher und B\u00e4ume hier entwickeln.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14337 size-full\" src=\"http:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.8kl.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.8kl.jpg 640w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.8kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.8kl-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>\u201eEinmal mehr hat sich gezeigt, welche geniale Idee die 72Stunden-Aktion des BDKJ ist. Junge Menschen engagieren sich, in unserem Fall f\u00fcr den Erhalt der Natur, und machen sich im wahrsten Sinne des Wortes die H\u00e4nde schmutzig f\u00fcr eine bessere Zukunft,\u201c fasst Ansgar Kaufmann vom Gymnasium Maria K\u00f6nigin zusammen. \u201eUnd dabei hatten wir auch noch jede Menge Spa\u00df.\u201c<\/p>\n<p><em>Kerstin Prutti, Naturpark Rothaargebirge<\/em><\/p>\n<p>Die Eindr\u00fccke der 72 Stunden-Aktion wundervoll zusammengefasst hat unsere Sch\u00fclerin Lisa Fleper:<\/p>\n<p><strong> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14335 size-full\" src=\"http:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.6kl.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.6kl.jpg 640w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.6kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.maria-koenigin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/72.6kl-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Es war toll.\u00a0Es wird sch\u00f6n.<\/strong><\/p>\n<p>Sechs Worte, die unser Projekt f\u00fcr mich am einfachsten beschreiben.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Sechs Worte, gef\u00fcllt mit unvergleichlichen Erinnerungen.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Sechs Worte, die am Anfang noch ganz anders aussahen.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Vor dem Beginn der 72 Stunden Aktion waren meine Gedanken noch von\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0&#8222;Was wird das?&#8220; und &#8222;Das wird nass!&#8220; beherrscht.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<span style=\"font-size: 1rem;\">Wie es scheint, hat der Himmel dieses Wochenende nicht nur uns geschickt, sondern auch eine reichliche Menge Regen und Schnee und meine Bef\u00fcrchtungen haben sich best\u00e4tigt. Davon abgesehen, dass ich selber keinen Koffer mit habe, spiele ich jetzt &#8222;Ich packe meinen Koffer&#8220; und nehme mit: ein paar nasse Handschuhe, ein paar nasse Schuhe, drei Paar nasse Socken und eine Hand voll Schlamm.<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">\u00a0 M<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">eine Mutter wird sich freuen.<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Unsere Anreise am Donnerstag war von viel Skepsis und verhaltenem Enthusiasmus gepr\u00e4gt. Nach der ersten Begehung des Gel\u00e4ndes wussten wir zwar, was auf uns zukommt, aber einen Plan, wie das gelingen sollte, hatten wir nicht.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <span style=\"font-size: 1rem;\">An unser erstes gemeinsames Abendessen, Kartoffelspeisen, schlossen sich diverse runde Kennenlernspiele an und wir verbrachten unsere erste Nacht im Jugendhof.<\/span><\/p>\n<p>Der zweite Tag startete mit nicht sehr vorteilhaftem Wetter, doch die Arbeit musste gemacht werden. Ausger\u00fcstet mit mehr oder weniger geeigneter Kleidung, begannen wir den Kampf gegen das Gel\u00e4nde, machten Platz f\u00fcr den Zaun, errichteten die Benjeshecke und begannen teilweise bereits einige Pflanzen in den Boden zu bekommen. Zwischendurch k\u00fcndigte sich hoher Besuch an und wir gaben noch einmal richtig Gas, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Schnee und Regen zwangen uns teilweise zu einem verfr\u00fchten R\u00fcckzug, nach welchem wir mit Linsensuppe und zum Abendessen auch mit Nudeln versorgt wurden.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 An dieser Stelle spreche ich gerne ein Hoch auf die Erfindung der Dusche, denn ohne diese w\u00fcrde ich noch immer etwas Dreck im Ohr finden.<\/p>\n<p>Den Abend verbrachten wir gemeinsam, es wurde gesungen und getanzt und man entdeckte das ein oder andere Talent.\u00a0 Unsere zweite Nachte endete am Morgen mit verschlafenen Gesichtern und bedrohlichen Wettervoraussagen, wobei von Minute zu Minute, von App zu App andere Meldungen die Runde machten. Aber auch am Samstag musste die Arbeit gemacht werden.\u00a0Es wurden Nistk\u00e4sten gebaut und aufgeh\u00e4ngt, Fl\u00e4chen von St\u00f6cken befreit und B\u00e4ume in Rekordzeit gepflanzt. Eine absolut fantastische Verpflegung mit Tee, McDonald&#8217;s, Br\u00f6tchen, Kuchen und einigen anderen Leckereien erhielt sowohl uns, als auch die gute Stimmung am Leben.<\/p>\n<p>Dann gelang uns der Durchbruch.\u00a0Damit hatten wir unser Projektziel widererwarten erreicht. Obwohl wir zwischendurch Zweifel an der Bewerkstelligung dieses Riesenprojektes hatten, sind wir sogar verfr\u00fcht fertig geworden und wir wurden mit scharfem Reis und Kaiserschmarrn belohnt. Unser letzter gemeinsamer Abend klang zusammen beim Karaoke oder Werw\u00f6lfe aus und die Freude \u00fcber unseren Erfolg lies den ein oder anderen etwas zu sp\u00e4t die \u00c4uglein schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Unser letzter Morgen war erf\u00fcllt vom Hausputz vieler flei\u00dfiger H\u00e4nde, w\u00e4hrend einige die aller letzten Pflanzl\u00f6cher vorbereiteten.\u00a0Und jetzt stehen wir hier. \u00dcberm\u00fcdet und ohne trockener Kleidung, aber gl\u00fccklich. Die Pflanzung der allerletzten B\u00e4ume ist gleichzeitig ein Symbol f\u00fcr den Abschluss unserer 72 Stunden Aktion 2024 und dem, was wir gemeinsam geschafft haben, aber auch ein Startpunkt f\u00fcr die Entstehung eines wundersch\u00f6nen St\u00fccks Natur.<\/p>\n<p>Es wird sch\u00f6n werden.\u00a0Gemeinsam haben wir viel erreicht und nur gemeinsam konnten wir unsere Ziele mehr als erf\u00fcllen.\u00a0Uns schickt der Himmel.\u00a0Egal ob aus den Werthmannwerkst\u00e4tten, von den Wullackern, als Pfadfinder oder vom Maria K\u00f6nigin. Wir alle sind Teil dieses Projektes. Wir k\u00f6nnen stolz auf das sein, was wir geleistet haben, denn es war toll.\u00a0Die B\u00e4ume werden aufgehen und das Gel\u00e4nde wird sich f\u00fcr Besucher*innen \u00f6ffnen. Viele Tiere werden ein neues Zuhause finden und in 20 Jahren zeige ich meinen Kindern, welchen Baum ich gepflanzt habe.<\/p>\n<p>Ich bin mir sicher: Es wird sch\u00f6n.<\/p>\n<p><em>Lisa Fleper <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur 72Stunden-Aktion auf der Hohen Bracht ver\u00f6ffentlichen wir einen Bericht des Naturparks Rothaargebirge und einen Text von Lisa Fleper (Q1). \u201eUns schickt der Himmel\u201c \u2013 unter diesem Motto haben sich rund 50 Jugendliche und ihre Betreuer im Rahmen der 72-Stunden Aktion des BDKJ vom 18. bis 21. 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