{"id":3595,"date":"2015-08-24T19:05:02","date_gmt":"2015-08-24T17:05:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.maria-koenigin.de\/?p=3595"},"modified":"2015-08-24T19:05:30","modified_gmt":"2015-08-24T17:05:30","slug":"der-geist-der-patres-wird-noch-lange-nachwirken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.maria-koenigin.de\/?p=3595","title":{"rendered":"&#8222;Der Geist der Patres wird noch lange nachwirken&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von Ronald Pfaff (pdp) \u00a0zur Verabschiedung der Patres am 22.08.2015<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wehmut stand allen Beteiligten bei der Verabschiedung in den Gesichtern geschrieben. Nach 95 Jahren werden die Missionare der Heiligen Familie das Kloster \u201eMaria K\u00f6nigin\u201c in Altenhundem zum 1. Oktober 2015 verlassen. Am vergangenen Samstag fand die offizielle Festveranstaltung statt, die mit einem feierlichen Gottesdienst begann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas Motiv des Dankes ist der rote Faden der heutigen Veranstaltung\u201c, begr\u00fc\u00dfte Pater Johannes Nies (Rektor des Missionshauses) die zahlreichen G\u00e4ste in der Klosterkirche. Dabei stellte er voran, dass die Patres vor allem mit Dankbarkeit auf die Zeit in Altenhundem zur\u00fcckblicken w\u00fcrden. Pater Johannes Nies erinnerte an das DFB-Pokalfinale vom 30. Mai dieses Jahres und zitierte den Trainer von Borussia Dortmund, J\u00fcrgen Klopp: Es sei nicht so wichtig, was \u00fcber einen Menschen gedacht werde, wenn er komme, sondern was \u00fcber einen Menschen gedacht werde, wenn er gehe.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dieser Sicht werde der Geist der Missionare der Heiligen Familie noch lange nachwirken, die im besten Sinne Spuren hinterlassen h\u00e4tten. \u201eWas uns bleibt, ist gro\u00dfe Dankbarkeit und Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr all das, was Sie im Bereich von Seelsorge und Schule hier in den letzten Jahrzehnten geleistet und bewirkt haben\u201c, \u00fcberbrachte Domkapitular Dr. Thomas Witt die Gru\u00dfworte von Erzbischof Hans-Josef Becker. Das Ziel der Schule einer ganzheitlichen Entfaltung der anvertrauten jungen Menschen auf der Grundlage des Glaubens sei konsequent und erfolgreich verfolgt worden. \u201eDabei waren Sie stets progressiv konservativ\u201c, betonte Dr. Thomas Witt im Auftrag des Erzbischofs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gymnasium \u201eMaria K\u00f6nigin\u201c habe den Anspruch einer qualifizierten Bildungsst\u00e4tte mit dem Anliegen der Weltmission stets verkn\u00fcpft. Die Tradition der Jugendgottesdienste, eine rege Kirchengemeinde um die Klosterkirche und die seelsorgerische T\u00e4tigkeit bezeugten das Engagement der Missionare der Heiligen Familie, in deren Geiste die Schule auf ein gutes Fundament f\u00fcr die Zukunft gestellt sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Wertsch\u00e4tzung schlossen sich auch Pater Dieter Knoche MSF (Provinzial der deutschen Ordensprovinz der Missionare) und Pater Agostinos Purinama MSF (Vertreter des Generaloberen aus Rom) an. Pater Knoche: \u201eSie haben jungen Menschen das R\u00fcstzeug f\u00fcr das Leben auf einer katholischen Grundlage gegeben.\u201c Zuversicht strahlte Pater Agostinos Purinama aus: \u201eHier schlie\u00dfen wir eine Niederlassung, k\u00f6nnen jedoch an anderen Orten in der Welt auch neue er\u00f6ffnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Patres der Deutschen Ordensprovinz der Missionare von der Heiligen Familie verlassen Altenhundem zum 1. Oktober. Pater Johannes Nies, Pater Heinrich B\u00fcdenbender, Pater Franz-Josef Holstein, Pater Adolf Reiners, Pater Hubert Tillmann und Pater Josef Vodde nahmen bis zuletzt ihre Aufgaben in der Pfarrseelsorge, Krankenhausseelsorge und in der Schule wahr. Hintergrund dieser Entscheidung ist die Altersstruktur der Gemeinschaft, die nunmehr seit 95 Jahren im Sauerland t\u00e4tig war. Der Orden wurde 1895 gegr\u00fcndet, weilte zuerst seit 1919 in der Adolfsburg in Oberhundem, um dann 1958 auf den Klosterberg nach Altenhundem zu ziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zukunft des Gymnasiums Maria K\u00f6nigin ist durch den Tr\u00e4gerverein langfristig gesichert und will in Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Paderborn und den umliegenden Gemeinden die Grundgedanken einer katholischen Schule und den Intentionen der Ordensgemeinschaft weiterhin umsetzen. \u201eDie Entwicklung war seit Jahren absehbar. Schule und Orden waren darauf vorbereitet und haben gemeinsam die Zukunft eingeleitet. Der gute Ruf wird \u00fcber den Ort hinaus erhalten bleiben\u201c, fasste Landrat Frank Beckehoff zusammen und erinnerte an das Lied von Trude Herr, \u201eNiemals geht man so ganz\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Messfeier sorgten Musiklehrer Harald J\u00fcngst (Organist), Juliane Beckmann (Gesang) und Frederik Linn (Trompete) ebenso wie das Orchester des Gymnasiums f\u00fcr die musikalische Gestaltung. Beim Festakt in der Sporthalle spielte die Big Band des Gymnasiums.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag von Ronald Pfaff (pdp) \u00a0zur Verabschiedung der Patres am 22.08.2015 Wehmut stand allen Beteiligten bei der Verabschiedung in den Gesichtern geschrieben. Nach 95 Jahren werden die Missionare der Heiligen Familie das Kloster \u201eMaria K\u00f6nigin\u201c in Altenhundem zum 1. Oktober 2015 verlassen. 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