Im Rahmen des Biologieunterrichts hat die 7. Klasse ein spannendes Projekt zur Champignonzucht durchgeführt. Mit speziellen Zuchtboxen konnten die Schülerinnen und Schüler den gesamten Wachstumsprozess der Pilze über mehrere Wochen hinweg begleiten und aktiv mitgestalten.
Zu Beginn bauten die Schülerinnen und Schüler ihre Zuchtboxen selbst auf. Dafür wurden die Kartons vorbereitet, aufgeschnitten und mit der mitgelieferten Erde versehen. Anschließend hieß es: regelmäßig pflegen! Einmal pro Woche wurden die Champignons gegossen und ihre Entwicklung aufmerksam beobachtet. Schon nach kurzer Zeit konnten die ersten Pilze geerntet werden. Die Freude war groß, denn die Erträge fielen reichlich aus.
Ein besonderes Highlight war, dass die geernteten Champignons mit nach Hause genommen werden durften. Dort wurden sie von den Familien frisch zubereitet und in verschiedenen Gerichten verarbeitet. So konnten die Schülerinnen und Schüler den Erfolg ihrer Arbeit nicht nur im Unterricht erleben, sondern auch gemeinsam mit ihren Familien genießen.
Das Projekt vermittelte auf anschauliche Weise, wie Lebensmittel entstehen und welche Bedingungen für das Wachstum von Pilzen notwendig sind. Gleichzeitig förderte die praktische Arbeit Verantwortungsbewusstsein, Geduld und sorgfältiges Arbeiten. Durch das regelmäßige Pflegen und Beobachten erlebten die Schülerinnen und Schüler biologische Zusammenhänge nicht nur in der Theorie, sondern unmittelbar in der Praxis.
Die erfolgreiche Champignonzucht war für alle Beteiligten eine interessante und lehrreiche Erfahrung – und zeigte, wie viel Freude naturwissenschaftliches Lernen mit praktischen Projekten bereiten kann.
Moritz Thöne
