Polen

Schüleraustausch mit Polen (Klassen 8 und 9)

Otwock ist die Partnerstadt von Lennestadt, und das Gymnasium Nr.1 wurde wie unsere Schule vom Orden der Missionare von der Heiligen Familie gegründet. Auf diesem Wege ist im Jahr 2000 auch der Kontakt zustande gekommen.

Rund 15 polnische Schüler aus Otwock kommen im April / Mai für eine Woche zu uns und werden in Gastgeberfamilien bei Schülern der Klassen 8 untergebracht. Am Wochenende finden Unternehmungen in der Familie statt, unter der Woche werden Besichtigungen, Ausflüge und sportliche Aktivitäten von der Schule geplant. In Klasse 9 erfolgt Ende September der Gegenbesuch der deutschen Schüler. Wir fahren mit der Bahn im Nachtzug mit Liegewagen nach Warschau. Otwock liegt ganz nahe bei Warschau und so bieten sich viele interessante Exkursionsmöglichkeiten.

Wir wollen unseren Schülern ermöglichen, in unserem zusammenwachsenden Europa Kontakte zu knüpfen, Vorurteile abzubauen und ihren Horizont zu erweitern. Die Orientierung nach Osten, in unser Nachbarland Polen, ist uns wichtig, weil die Reisewege in den Ferien noch selten dorthin führen. Es ist kein Sprachaustausch, dennoch sind die Schüler gezwungen sich in der englischen Sprache zu bewegen und das klappt nach unseren Erfahrungen auch gut. Die polnischen Schüler lernen zwar Deutsch, fühlen sich aber im Englischen sicherer – und so trifft man sich auf einer gemeinsamen Ebene.

Die Kosten für die Fahrt nach Otwock und den Gegenbesuch betragen ca. 290,- €.

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Kriterien zur Auswahl der Bewerber

Grundvoraussetzung ist die Aufnahme des Partners in der eigenen Familie zum Gegenbesuch. Wesentliche persönliche Eigenschaften sind Offenheit und Toleranz, d. h. die Bereitschaft, sich auf das interkulturelle „Abenteuer“ einzulassen und sich den Gegebenheiten anzupassen; dazu gehört selbstverständlich die Motivation, Englisch bzw. Französisch zu sprechen. Die Aufteilung der Austauschgruppe eines Durchgangs nach Jungen und Mädchen erfolgt in Abstimmung mit der Partnerschule und richtet sich nach der jeweiligen Aufnahmekapazität. Jeder interessierte Schüler sollte sich zunächst bevorzugt für einen Austausch bewerben, da in der Regel die Zahl unserer Bewerber die Anzahl der Plätze übersteigt. In diesem Fall haben Schüler, die noch nicht an einem Austausch teilgenommen haben, Vorrang. Im nächsten Schritt entscheidet das Los. Anschließend erfolgt die Zuordnung der Partner anhand von Steckbriefen nach persönlichen Interessen und Familienzusammensetzung.