Schulalltag

Was muss sich unter den Bedingungen einer auf acht Jahre verkürzten Gymnasialzeit an einer Schule ändern?  So lautete die Ausgangsfrage eines Arbeitskreises aus Eltern, Schülern und Lehrern unseres Gymnasiums, der sich  bereits seit zwei  Jahren  darum bemüht, Impulse für das alltägliche Schulleben zu geben und umzusetzen.  Wo ist Bedarf an Erneuerung ? Welche kleinen und großen  Projekte können neu angestoßen werden?
Das Zwischenergebnis, das der Arbeitskreis jetzt zog, kann sich sehen lassen. Entstanden sind in dem kreativen Kreis Ideen zur farblichen Auffrischung einer Pausenhalle, zu gesundem Schulfrühstück und Mittagsimbiss und vor allem zur Umstellung auf das Doppelstundenmodell. Letzteres hat das Gymnasium Maria Königin auf Initiative des Arbeitskreises und nach Beratung in den Schulgremien zum Schuljahr 2008/2009 eingeführt. Hierbei werden die Fächer überwiegend in Doppelstunden unterrichtet, was mehr Möglichkeiten zur Gestaltung des Unterrichts und für die Schüler eine Reduzierung der Fächer pro Tag zur Folge hat.Die Auswertung des ersten Jahres, die der Arbeitskreis ebenfalls vorgenommen hat, zeigte insgesamt eine große Zufriedenheit mit dem neuen Modell bei  Eltern, Lehrern und Schülern. Besonders positiv wird die intensive Zusammenarbeit der am Schulleben beteiligen Gruppen gesehen. „Wir bekommen durch die Eltern eine andere Perspektive auf das Geschehen in der Schule und profitieren natürlich auch von deren beruflichen Kompetenzen,“ erläutert Stefan Voß als Leiter des Arbeitskreises. „Auch die Schüler, um die es uns ja vor allem geht, sagen ihre Meinung und arbeiten intensiv mit.“ In den nächsten Monaten will der Arbeitskreis die Umgestaltung der oberen Pausenhalle und eine moderne Präsentation von Informationen ebenso überlegen, wie die Erneuerung des Medienraumes und Impulse für eine aktive Pausengestaltung. „Weiterhin werden wir uns  mit den Ergebnissen der SEIS-Untersuchung  beschäftigen,“ erläutert Stefan Voß. Der Arbeitskreis, der für alle Interessierten offen ist, besteht zur Zeit aus zwanzig Teilnehmern.

Ansgar Kaufmann

Am Donnerstag, dem 22. 10.2015, tagte der „Arbeitskreis Schulalltag“ und diskutierte intensiv über die Empfehlungen des so genannten „Runden Tisches“, die den Unterrichtsalltag unter den Bedingungen von G 8 etwas verträglicher machen sollen. Die Eltern, Schüler und Lehrer kristallisierten als Problemfelder vor allem die Verwendung der Ergänzungsstunden, Art und Umfang der Hausaufgaben sowie die zum Teil hohe Klausurendichte heraus. In entsprechenden Arbeitsgruppen werden diese Themenfelder im Laufe des Schuljahres bearbeitet und die Ergebnisse den Mitwirkungsorganen zur weiteren Diskussion gestellt.


Auf dem Foto von links nach rechts:
vorne: Elisabeth von Plettenberg, Sonja Bauer, Julia Ruppert, Frau Guntermann, Frau Rasche, Frau Jockisch
hinten: Herr Schleime, Herr Voß, Herr Linder, Frau Kriegeskorte, Herr Dornseifer, Frau Mönig-Weber, Herr Ameling, Frau Kappe und Herr Tebrügge

nicht auf dem Bild: Herr Eberts, Herr Brüseken, Frau Rosenthal, Frau Schulte-Weiland, Frau Segref-Lenneper, Frau Bauer, Frau Schell