Schon zum zweiten Mal fand im November 2025 eine Drittortbegegnung (Klasse 9) mit einer uns durch einen langjährigen Austausch bekannten Schule in Otwock, Polen, statt. Diese Begegnung in Storkow, Brandenburg, war eine besondere Erfahrung für alle Teilnehmenden. Es begann am 09.11. (also genau am Tag des Mauerfalls). Mit unseren begleitenden Lehrerinnen Frau Skala und Frau Fröhlich stellten wir uns erfolgreich den Herausforderungen der Deutschen Bahn und schafften es über Berlin Ostbahnhof bis zur Jugendherberge Hirschluch, wo wir die Polinnen und Polen kennenlernten.
Unsere Tage sahen so aus: morgens um 8 Uhr gab es Frühstück, danach hatten wir Freizeit bis 9 Uhr. Dann begann das Programm im „Haus der Begegnung“. Es waren vielfältige Wissensspiele und spielerische Aufgaben, mit denen wir die Stufengemeinschaft gestärkt und Bindungen zu den polnischen Schülerinnen und Schülern aufgebaut haben. Jeden Morgen wurden wir gefragt, wie wir uns fühlten, und darauf basierend haben die Betreuerinnen und Betreuer uns Aufgaben gestellt und Spiele angeboten, meistens im Wald.
Wir profitierten von dem neu Erlernten in der Natur und konnten dann unser Mittagessen genießen. Danach hatten wir wieder Freizeit, die wir miteinander verbringen konnten. Um 14.30 begann der 2. Teil des Programmes, z.B. aus Eicheln Cookies backen, aus Kastanien Waschmittel herstellen und aus Walnüssen Tinte. Wir haben so ganz viel über Nachhaltigkeit gelernt. Abends hatten wir ein entspanntes Programm. Wir durften mit unseren Eltern telefonieren und die Polen haben uns Tänze beigebracht, z.B. Belgika – einen in der polnischen Kultur bekannter Kreistanz.
Der schönste Tag war unsere Exkursion nach Berlin: wir waren am Reichstag und sind dann durch das Brandenburger Tor und über die Straße „Unter den Linden“ entlang an einigen Gedenkstätten zum Humboldt- Forum gelaufen. Nachdem wir als Gruppe alle Sehenswürdigkeiten angeschaut hatten, durften wir zwei Stunden lang in kleinen Grüppchen unterwegs sein. Am letzten Tag gab es sogar noch ein Lagerfeuer als Abschied.
Wir haben viel gelacht, gelernt, getanzt und Freundschaften gestärkt und neu geschlossen. Die Zeit war so schön, dass sie wie im Flug verging. Es war eine unvergessliche Erfahrung, nicht nur für uns, sondern auch für die polnischen Schülerinnen und Schüler.
Suruthy, Sara und Jule (Jgst. 9)
