Auszeichnungen im Wettbewerb „Heimat lebt“

Am 01. September, noch während wir uns auf Studienfahrt in Rom befanden, haben wir per Post von der Wettbewerbskommission das Einladungsschreiben mit der positiven Nachricht erhalten: Elisa Braunsdorf (Bildmitte) und Benedikt Höniger (dritter von rechts), zwei angehende Abiturienten aus der Q2, werden im Rahmen des Wettbewerbs „Heimat lebt“ vom Kreisheimatbund Olpe für ihre überzeugenden Facharbeiten im Fach Erdkunde ausgezeichnet. Eingetroffen auf der Preisverleihung am 18. September auf Schrabben Gut, Kirchundem-Silberg, wurde in beiden Laudationes betont, wie fundiert und detailliert dem Heimatgedanken unter ökologischen Gesichtspunkten Rechnung getragen wurde. So hat Elisa unter der Leitfrage „Soll in Serkenrode eine Windenergieanlage gebaut werden?“ Vor- und Nachteile von Windkraft diskutiert und den Nutzen dieser erneuerbaren Energiequelle gestützt auf eine eigene Umfrage argumentativ verneint. Benedikt hat unter der Fragestellung „Welche ökologischen und sozioökonomischen Auswirkungen haben die seit dem Orkan Kyrill angelegten Weihnachtsbaum-Monokulturen auf Altenvalbert?“ den konventionellen und ökologischen Anbau miteinander verglichen und mit Hilfe eigener Kartierungen ein Plädoyer für den „Biobaum“ gehalten.Beide Preisträger haben neben einer Urkunde samt Buchgeschenk zudem einen Geldbetrag in Höhe von 200 Euro erhalten. Außerdem werden die prämierten Arbeiten für den interessierten Leser demnächst auf der Homepage des Kreisheimatbunds Olpe veröffentlicht. Als Lehrer machen mich die Leistungen meiner Schüler sehr stolz: einerseits, weil sich die beiden intensiv, eigenständig und vor allem kritisch mit aktuellen geographischen Fragestellungen auseinandergesetzt haben, die im Unterricht selbst aus Zeitgründen häufig nur oberflächlich thematisiert werden können; andererseits, weil Elisa und Benedikt – als Seiteneinsteiger von der Realschule kommend – mit ihrem beharrlichen Fleiß und Einsatz Vorbilder für unsere gesamte Schulgemeinde sind.

Peter Peil