Zwei MK-Teams beim Brückenbauwettbewerb

Am Freitag fuhren insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler unserer Schule zur Finalrunde des Brückenbauwettbewerbs der naturwissenschaftlich-technischen Fakultät der Uni Siegen. Bei diesem Wettbewerb für Oberstufenschüler aus der Region Südwestfalen soll ein Brückenmodell nur aus Papier und Klebstoff gebastelt werden, welches in Geometrie und Material bestimmten Anforderungen entsprechen muss.

Während Jana Hermes und Michel Rudnitzki aus der Q2 schon zum dritten Mal teilnahmen, gaben die EF-Schüler Torben Hesse, Phillip Klein, Simon Wadsack, Lukas Zöllner und David Morais ihr Debüt. Die Papierbrücke war in den vergangenen Wochen in der Freizeit gebaut worden und musste sich nun der Belastungsprobe unterziehen. In einer Prüfeinrichtung wurden die Bauwerke systematisch zerstört, während ein Messsystem die Biegung sowie die getragene Last digital dokumentierte. Die erreichte Maximalbelastung wurde schließlich noch in Relation zu Eigengewicht und Verformung der Brücke gesetzt. Außerdem gingen zu jeweils 15% durch eine Jury festgelegte Punkte für Gestaltung und Design, sowie die Qualität der anzufertigenden Ausarbeitung in die Gesamtwertung mit ein.

Die Brücke von Jana und Michel konnte bei einem sehr geringen Eigengewicht von nur 149g eine Last von 19,7kg tragen. Die zweite MK-Konstruktion hielt bei beinahe identischem Gewicht 6,35kg aus. Mit Spannung wurden dann die Belastungsproben der Konkurrenz beobachtet: Auch vor der Verteilung der Zusatzpunkte stand für alle Im Hörsaal der Sieger schon fest. Das Team des Fürst-Johann-Moritz Gymnasiums hatte ein Bauwerk geschaffen, dass eine Last von unglaublichen 75kg tragen konnte. Das Q2-Team mit Michel und Jana, die in den vergangenen beiden Jahren jeweils den zweiten Platz erreicht hatten, fieberten während der nachfolgenden Bekanntgabe der weiteren Platzierungen. In einer starken Konkurrenz konnten sie schließlich mit dem 3.Rang erneut einen „Podestplatz“ belegen und eine wohlverdiente Prämie von 50€ mit nach Hause nehmen. Etwas weniger erfolgreich verlief der Vormittag für das Team aus der EF. Aufgrund einer eher mittelmäßigen Traglast und einer im Verhältnis zu den anderen 16 Teams geringen Punkteausbeute in den Bereichen Gestaltung und Dokumentation blieb am Ende nur der vorletzte Platz. Aber die fünf Jungs haben einige Erfahrungen sammeln können und auch andere Konstruktionsverfahren begutachtet und sind daher hoch motiviert beim Brückenbauwettbewerb 19/20 mit einem besseren Modell an den Start zu gehen.

Sandra Clemens